Von Auckland via Wellington auf die Südinsel und zurück

Am 24. März sind wir in Auckland gelandet, wo wir drei Tage verbrachten und am 28.3. unseren Toyota Encima Camper Van in Empfang nahmen. Bei heftigem Regen nahmen wir die achtstündige Fahrt nach Wellington unter die Räder und erreichten unseren ersten Campingplatz als es bereits eindunkelte. Die erste Nacht im Camper war sehr angenehm und das Bett gottseidank sehr bequem. Immerhin werden wir 37 Nächte darin schlafen….

Am frühen morgen machten wir uns auf den Weg an den Hafen und konnten mit einer Stunde Verspätung die Bluebridge Fähre nach Picton boarden. Die Überfahrt dauerte 3 Stunden und 30 Minuten und führte durch die wunderschönen Fjords von Malborough. Marco war die meiste Zeit draussen und wusselte auf den Schiffsdecks rum, während ich es mir in der Lounge gemütlich machte.

Von Picton ging die Fahrt weiter zum Abel Tasman Nationalpark wo wir am nächsten Tag einen Teil des mehrtägigen Beach Trecks entlang wanderten. Die Landschaft, das klare Wasser des Meeres und der Flüsse sind etwas, woran wir uns auch nach mehreren Wochen hier in Neuseeland nicht satt sehen können. Der Nachteil ist, dass dies auch viele andere Menschen so sehen und daher wimmelt es trotz Nebensaison nur so von Touristen aus allen Ecken der Welt. Am meisten treffen wir aber auf Deutsche (viele junge Familien die ein Teil ihrer Elterzeit einziehen), Franzosen und Asiaten. Speziell die letzteren überraschen uns mit ihren Gewohnheiten, ihrem schlechten Fahrstil und oft auch mit der völligen Absenz eines Gefühls dafür, dass man gemeinsam genutzte Räume nicht hinterlässt als wäre ein Wirbelsturm durchgefräst 😲.

In den letzten 24 Tagen haben wir die Südinsel - bis auf den Fox Glacier und den Franz Josef Gletscher, da die Brücke und Strasse durch starke Unwetter weggespült und unpassierbar geworden sind - besucht. Vom Abel Tasman Nationalpark, nach Puponga, Nelson Lakes, Tekapo, Mount Cook, Greymouth, Arthur’s Pass, Christchurch, Moreaki Boulders, Dunedín, Te Anau, Milford Sounds, Queenstown, Wanaka, Geraldine, Kaikoura, Blenheim/Renwick (Weinanbaugebiet) und Picton. Besonders beeindruckt haben uns die hunderten von Wasserfällen in den Milford Sounds und der majestätische Mount Cook mit den umliegenden, bis tief ins Tal reichenden Gletschern. Etwas schmunzeln mussten wir über die Passhöhe des Arthur’s Pass, welcher mit 739 Metern nicht ganz so hoch war wie wir uns das vorgestellt hatten 😉.

Am 20. April schipperten wir mit der Interislander Fähre wieder zurück nach Wellington und starteten unsere Entdeckungsreise der Nordinsel. Bis jetzt haben wir das Castlepoint Lighthouse nordöstlich von Wellington, Napier und Taupo besucht. Derzeit sitzen wir im Tongariro Nationalpark Village und begeben uns morgen auf das weithin bekannte “Tongariro Crossing”. Dieses führt zwischen aktiven Vulkanen hindurch und ist vor allem auch bei Lord of the Rings Fans bekannt, da die Wanderung am Mount Doom (welcher eigentlich Mount Ngauruhoe heisst) vorbeiführt. Die Wanderung beginnt für uns morgen früh mit dem 6 Uhr Shuttle, welches uns zum Startpunkt der Wanderung führt. Wie die meisten Trecks in Neuseeland ist man auch hier auf Hin- und Rücktransporte angewiesen, da es sich um keine Rundwanderungen handelt. Nach sieben bis acht Stunden 😖😲👀 sollte man dann am anderen Ende wieder rauskommen und wir werden dann sicher froh sein, das keiner von uns mit den müden Füssen noch heimfahren muss.

Bis dahin nutzen wir die Internetverbindung (10GB für nur NZD 5.- juhuuu) und können euch liebe Familie und Freunde ein kurzes Update geben. Für den Upload von Filmen und Fotos reicht es leider nicht, aber diese folgen sobald wir eine bessere Verbindung haben! Auf bald ihr Lieben😘

Roy’s Speak Instagram Selfie Spot mit ca. 10 Leuten die auf dem Grat auf ihr Selfie warten…. Vorteil: Es kann immer jemand dein Foto für dich schiessen hahahaha

Roy’s Speak Instagram Selfie Spot mit ca. 10 Leuten die auf dem Grat auf ihr Selfie warten…. Vorteil: Es kann immer jemand dein Foto für dich schiessen hahahaha