Lima, Trujillo & Punto Sal

Wir uns für einen längeren Aufenthalt in Lima entschieden, da wir etwas müde von der Reise waren. Daher haben wir in der zweiten Woche eine Wohnung über Airbnb gemietet und tauchten so etwas ins tägliche Leben in Limas Künstlerviertel Barranco ein. Da es in Lima Herbst ist, ist der Himmel meistens verhangen und Grau. Wir nutzen unsere Zeit für Museumsbesuche wie z.B. das MATE (Mario Testino Museum) und das Museum of Modern Art. 

Die Weiterreise nach Trujillo (ca. 10 Stunden nördlich von Lima) legten wir mit dem Bus zurück. Trujillo ist die zweitgrösste Stadt in Peru und ist vor allem  durch die fantastischen Adobe Bauten der Moche und Chimu Kulturen berühmt. 

Wir besuchten Huanaca del Sol und de la Luna sowie das entsprechende Museum, schauten einem lokalen Handwerker zu wie die Tongefässe heute und früher gefertigt wurden und nach dem Mittagessen am Meer besuchen wir die Ruinen von Chan-Chan. Das Schutzgebiet von Chan-Chan umfasst heute rund 40'000 m2 und die Archäologen arbeiten hier immer noch. Man glaubt, dass hier bis zu 50'000 Menschen gelebt haben. Die Kultur wird auch unter der Herrschaft der Inkas immer noch in Aufzeichnungen erwähnt.

Die Pre-Inca Kulturen der Moche und Chimu (500 vor bis 800 J. nach Christus) haben hier Tempel und Paläste von unglaublichen Ausmassen geschaffen. Wenn sie jeweils nicht mehr gebraucht oder «renoviert» werden sollten, wurden die Mauern und Räume mit tausenden von Lehmziegeln gefüllt und darauf dann ein neues Stockwerk des Tempels gebaut.

Wir haben bis jetzt vorwiegend Bauten aus Stein gesehen und diese Konstruktionen aus Lehm beidruckten uns. Auch die Wandreliefs und Zeichnungen sind eindrucksvoll.

Mit dem Bus reisten wir danach weiter in Richtung Norden. Wir wollten einige Tage am Strand verbringen und dort auch unseren ersten Hochzeitstag geniessen. Das Hotel lag direkt am Strand und wir genossen die vier Tage Faulenzen in vollen Zügen.