Nazca und Ica

Wir kommen um 6 Uhr früh in Nazca an und fahren mit dem Taxi zu unserem B&B El Jardin wo uns Remy, unser holländischer Gastgeber uns bereits erwartet. Das B&B ist eine kleine Oase in der Wüstenstadt Nazca. Remy hat zwei kleine Hunde Chewbaca und Junior :D. Wir haben ein schönes und geräumiges Zimmer im unteren Stock und mit Sicht auf den Garten. Remy hat für uns einen Rundflug über die Nazca Linien gebucht und wir werden um 10 Uhr abgeholt und zum Flughafen gefahren. Es wurde uns angeraten nichts zu essen und sobald wir abheben bin ich SEHR dankbar für den Tipp. Sagen wir mal, dass Cessna fliegen nicht zu meinen liebsten Aktivitäten wird und ich den Flug nur partiell geniessen kann. Marco hat wie immer gar keine Probleme und geniesst es durch die Luft zu tuckern.

Nachdem wir wieder Boden unter den Füssen haben geht es mir etwas besser. Dennoch muss ich mich im Hotel etwas niederlegen. Danach machen wir uns auf den Weg ins Dorfzentrum und essen einen Arroz Chaufa (gebratener Reis mit Poulet) und eine Dieta (Bouillon mit Poulet und Spaghetti drinnen). Die Portionen sind riesig und wir nehmen den Rest mit nach Hause und essen das Gleiche zum Znacht.

Wir sitzen am Abend lang mit Remy am Tisch und unterhalten uns übers Reisen, das Leben und wie er alles in Peru aufgebaut hat.

Am Tag darauf geniessen wir den Garten und die Gesellschaft von Remy, den Hunden und dem Kater Pablo und Tags darauf reisen wir bereits nach Ica weiter.

Wir sind unter den einzigen Passagieren und die Fahrt dauert nur ca. 2 Stunden. Ica ist eine weitere Wüstenstadt und ausser den riesigen Sanddünen und der Weinanbauregion bietet es nicht wirklich viel. 

Die Oase Huacachina, welche nur 10 Minuten von unserer Wohnung (Airbnb) entfernt liegt. Die Oase ist extrem touristisch mit Sandbuggies und Sandboarden (welches wir beides nicht machen). Wir essen etwas zu Mittag und klettern nachher auf die höchste Düne um das Panorama zu geniessen. Es ist eindrücklich und wir bleiben eine ganze Weile oben.

Unser zweiter Ausflug führt uns nach Tacama. Es ist eines der ältesten Weingüter in Südamerika und stellt auch selbst Pisco her. Das Unternehmen wird in der fünften Familiengeneration der Familie Olaechea geführt und ist mit über 250 Hektaren doch ziemlich gross. Die Familie kaufte das Gut 1889 Tacama liegt ca. 20 Fahrminuten ausserhalb der Stadt und ist eine weitere idyllische Oase, welche allerdings von schwer bewaffnetem Sicherheitspersonal gesichert.

Wir machen die zweistündige Grand Tour und essen etwas zu Mittag. Die Anlage ist eine der grössten die wir bisher gesehen haben und wir sind beeindruckt. Da es sonst keine Gäste hat bekommen wir eine private Führung und Degustation inkl. Erklärungen des Sommeliers.