Oaxaca, Sierra Norte & Monte Alban

Oaxaca ist einer der mexikanischen Bundesstaaten der uns am besten gefallen hat. Die Küche ist weltberühmt und sehr vielfältig, auf dem Markt werden so viele Früchte angeboten die wir vorher noch nie gesehen haben und obwohl uns die getrockneten und mit Chili servierten Heuschrecken und anderen Käfer, welche hier als Snack gegessen werden etwas abschrecken, fühlen wir uns hier sehr wohl.

Daher haben wir Oaxaca insgesamt drei Mal besucht und von hier aus unser siebentägiges Trekking in die Sierra Norte gestartet. Dieses führte uns in die unglaublichen Nadelbaum- und Eichenwälder Oaxacas. Mit den Pueblos Mancomunados haben sich in dieser Region kleine Dörfer mit teilweise lediglich 80 Einwohnern zu einer Tourismusorganisation zusammengeschlossen. Pro Streckenabschnitt begleitet uns ein junger und manchmal etwas weniger junger Einheimischer zum nächsten Dorf, wo wir in eigens dafür gebauten Cabañas übernachten. Wie erwartet ist es auf über 2’000 Metern (das höchst gelegene Dorf auf über 3’000 Metern) ordentlich kühl und wir sind für die Zimmer mit Cheminée und die extra Wolldecken immer dankbar. Es ist ein wunderschönes Erlebnis auf welchem wir die Einheimischen kennen lernen durften und viel über die Tier- und Pflanzenwelt Mexikos gelernt haben.

Auch die archäologische Städte Monte Alban, welche wir nach einer 20-minütigen Busfahrt vom Zentrum Oaxaca aus erreichen, überwältigt uns. Obwohl wir schon so viele Ausgrabungsorte in ganz Mexiko besucht haben, strahlt Monte Alban etwas ganz besonderes aus.

Unser letzter Ausflug führt uns Mitte Januar nach Zipolite und Puerto Escondido, an der Pazifikküste des Bundesstaates Oaxaca, welche zu den schönsten Stränden in Mexiko gehören (so sagt man). Wir werden sehen 😊